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Die Antr?ge an den Verbandsbei

Keine halben Sachen machte der Sportausschuss des STTB als er seinen Antrag über Spielgemeinschaften vorlegt, da wird nämlich gleich ein ganzer Unterpunkt im Zusatz des STTB präsentiert, wie mit Spielgemeinschaften zu verfahren sei.
Man merkt dem Antrag an, dass da Leute am Werk waren, die sich seit vielen Jahren mit unserem Sport befassen und auch regelfest sind. Der Antrag beinhaltet somit Aspekte, die in anderen fehlen oder nur am Rande behandelt wurde, ist aber auch nicht unproblematisch und verlangt vom Beirat eine Grundsatzentscheidund, wie er künftig mit Spielgemeinschaften zu verfahren gedenkt.

Zu Beginn geht der Antrag ausf?hrlich auf die Grunds?tze ein, nach denen Spielgemeinschaften zustande kommen k?nnen. Hier findet sich aber auch bereits der fundamentale Unterschied der Spielgemeinschaften nach den Vorstellungen des Sportausschusses im Vergleich zu den Vereinsantr?gen.
Der Sportausschuss m?chte Spielgemeinschaften nur mit den untersten Mannschaften der beiden beteiligten Vereine zulassen. Die Mannschaften, bei Vereinen, die in einer der in Frage kommenden Sparten, Senioren, Damen, Herren, M?dchen, Jungen, Sch?lerinnen sowie Sch?ler k?nnen nur mit ihren jeweils untersten Mannschaften eine Spielgemeinschaft bilden. Wenn ein Verein mit drei Mannschaften, sagen wir in der Bezirksliga, der Kreisliga und der 2. Kreisklasse mit einem Verein, der nur eine Mannschaft in der 1. Kreisklasse besitzt eine Spielgemeinschaft bildet, dann w?ren daran nur Spieler aus den beiden untersten Mannschaften dieser beiden Vereine beteiligt, wobei die Spieler des Vereins, der dann ohne eigene Mannschaft darstehen w?rde in die h?her spielenden Teams des Partnervereins Ersatz stellen d?rften. Beide Vereine d?rften ?brigens nicht ?ber mehrere intakte Mannschaften verf?gen, wenn sie in der jeweiligen Sparte eine Spielgemeinschaft bilden wollten, denn dann w?ren die Vorrausetzungen f?r eine Spielgemeinschaft nicht gegeben.

Zu ungenau ist in diesem Antrag sicherlich der Punkt 1.7. Eine Spielgemeinschaft vor dem Beginn der Spielzeit (gemeint ist der 01.07. jeden Jahres) k?nnte hier zu ?berschneidungen mit der Abgabe der Mannschaftsmeldungen f?hren, die dann u. U. noch einmal neu get?tigt werden m?ssten. Warum nicht einfacher sp?testens mit Abgabe der Mannschaftsmeldung, immerhin muss u. U. der Sportausschuss der Kreise oder des Verbandes ja noch ?ber die Einstufung der Spielgemeinschaft entscheiden. Diese wird n?mlich erst einmal der untersten Klasse auf Kreisebene zugeordnet. Jetzt kann per Antrag entschieden werden, ob und wohin die Mannschaft eingestuft wird.
Ein Verein, der nur ?ber ein Team in der Landesliga verf?gt, will mit einem Verein eine Spielgemeinschaft eingehen, der je eine Mannschaft in der Kreisliga, der 1. Kreisklasse und der 2. Kreisklasse hat. Dann d?rften nur die Spieler der Landesliga mit der Mannschaft aus der 2. Kreisklasse eine Spielgemeinschaft bilden. Die Ersatzstellung d?rfte interessant werden, bzw. wenn die Mannschaft wieder in die Bezirksliga eingestuft werden w?rde, dann d?rfte niemand Ersatz stellen, denn der umgekehrte Fall ist in der Ordnung ja nicht vorgesehen, hmm. Wenn so eine Spielgemeinschaft ?berhaupt zustande k?me, dann g?be es vorher wohl einige sehr skurille Aufstellungen seitens des Vereins mit mehreren Mannschaften. Ein hypotetischer Fall, nun es gibt mehrere Vereine, die diesen oder sehr ?hnlich gelagerte F?lle erzwingen k?nnten, wenn sie einfach ihre unterste Mannschaft vom Spielbetrieb abmelden w?rden und dann nur noch ?ber eine recht hoch spielende verf?gen w?rden.

Fazit :
W?hrend man sich bei den anderen Spielgemeinschaften des Eindrucks nicht erwehren kann, sie sollen auch zum Erreichen einer h?heren Spielst?rke dienen, bzw. diese zumindest positiv beinflussen, merkt man dem Antrag des Sportausschusses an, dass hier die Vereine angehalten werden sollen, doch m?gichst wieder aus eigener Kraft zu existieren und die Spielgemeinschaft wirklich nur als ?bergangsl?sung f?r wenige Jahre zu nutzen. Im wesentlichen geht es darum, ob mittels der Spielgemeinschaften eine spielst?rkere Gemeinschaft entstehen soll, mit nur noch schwer zu l?senden Verflechtungen oder ob sie mehr darauf angelegt ist, den Vereinen ein Instrument an die Hand zu geben, mit der sie mehr schlecht als recht werden leben k?nnen, die aber dem in Not geratenen Verein eher wieder die M?glichkeit bietet, nach einem ?berschaubaren Zeitraum wieder eigenst?ndig zu existieren. Dazwischen, liebe Beiratsdelegierten, werdet ihr euch im Wesentlichen entscheiden m?ssen.


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