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Vorabinterview zur 2. Bundesliga Süd der Damen mit Ingo Elze

Mit Ingo Elze, stellvertretender Abteilungsleiter des Großvereins Böblingen, hat auch ein Vertreter des Meisterschaftsfavoriten Stellung zur anstehenden Saison genommen. Keine andere Mannschaft ist so wie Böblingen auf allen vier Positionen mit Toppspielerinnen besetzt und dennoch mussten das Team aus Württemberg-Hohenzollern in der zurück liegenden Saison erfahren, was alles an Planungen schief gehen kann, wenn einmal der Wurm drin steckt. Von daher ist man sich in Böblingen durchaus der eigenen Stärke bewusst, aber weit davon entfernt, sich schon als sicherer Meister zu wähnen, was das Interview auch gut wiedergibt.

Schon im letzten Jahr gehörte Böblingen zu den Mannschaften, die weit vorne erwartet wurden. Durch die erneute Schwangerschaft von Quianghong Gotsch mussten dann kleinere Brötchen gebacken werden. In diesem Jahr ist das Team nochmals deutlich stärker. Was war ausschlaggebend für diesen Schritt?

Ingo Elze Ganz einfach: Wir wollen aufsteigen.

Um eine so starke Mannschaft zusammen bekommen zu haben, müssen Verein und Vorstand außerordentlich gut gearbeitet haben. Hat sich da etwas bedeutsames getan oder ist dies einfach eine Weiterentwicklung ?

Ingo Elze Schon seit Jahren bemühen wir uns, die Abteilung optimal ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu setzen. Nicht zuletzt dadurch zählen nunmehr 70 kleinere und größere Werbepartner zum festen Stamm der Freunde und Förderer der Tischtennisabteilung Böblingen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, bei weiteren Sponsoren um Vertrauen zu werben. Nicht nur Abteilungsleiter Frank Tartsch ist davon überzeugt, dass der Aufstieg in die 1. Bundesliga zum Pflichtprogramm gehört, um einen weiteren Schub auslösen zu können.

Gibt es so etwas wie eine Vision in Böblingen? Soll vielleicht in absehbarer Zeit an den Trainings- oder Spielbedingungen gefeilt werden oder wie sähe ein Idealzustand aus, der im Böblinger Umfeld zu erreichen wäre?

Ingo Elze Das beschlossene kommunalpolitische Sportkonzept der Stadt Böblingen trägt unter anderem den Slogan „SPORT IST MEHR.“ Auch wir möchten bei der Bedeutung des Sports im kommunalpolitischen Geschehen der Stadt Böblingen ein Zeichen setzen. Sicher würde ein geplanter und mit viel Engagement aller Beteiligten Personen und Unternehmen realisierter Aufstieg in die 1. Tischtennis Bundesliga ein faszinierender Erfolg sein.
Ein weiteres Ziel ist es, in naher Zukunft einen hauptamtlichen Trainer für die Abteilung zu installieren.

In der „tischtennis“ habt ihr als einziger Verein Böblingen nicht als Meisterschaftsfavoriten genannt. Hat da jetzt ein Umdenken statt gefunden oder wie ist das zu erklären?

Natürlich werden wir den Aufstieg wahrnehmen, wenn sich das ergibt. Das wir Böblingen nicht als Meisterschaftsfavorit genannt haben, ist wohl mit einem Druckfehler zu erklären.

Wie hat sich Böblingen denn in den letzten Jahren allgemein entwickelt und wie sehen die Zukunftsaussichten aus?

Wir haben uns personell und im Umfeld nochmals verstärkt und sehen die Zukunft sehr positiv. Welchen Mannschaften traut ihr zu, vorne mitzuspielen? Wo liegen deren Stärken?

Ingo Elze Dazu wurde in der „tischtennis“ von den jeweiligen Vereinen schon viel gesagt. Ich möchte es lieber den einzelnen Vereinen überlassen, ihre Stärken und Ambitionen zu definieren.

Was wünscht ihr euch für die anstehende Runde?

Ingo Elze Viele Zuschauer, Gesundheit und den Aufstieg in die 1. Bundesliga.


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