DJK Saarlouis-Roden Abteilung Tischtennis
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100 Jahre DJK Roden 1922 - 202
DMM Preetz: 2. Tag GruppenphaseMorgens um 6 Uhr aufstehen, dann um 6.30 Uhr fr?hst?cken, um dann um 7.15 Uhr nach Preetz zu fahren ist nicht jedem leicht gefallen, aber es lief dann doch reibungslos ab. Armin war ein gewohnt guter Lotse und so kamen wir ohne Probleme in der Halle an. Hier blieb das Problem, dass nicht jeder Mannschaft ein Tisch zugesprochen wurde und die andere Einspielhalle hatte sich dann doch herum gesprochen. Leider war man in dieser Hinsicht nicht sonderlich organisiert, wobei die Durchf?hrer ansonsten in h?chstem Ma?e nett und hilfsbereit waren. Wenn man zu f?nft ist, erleichtert das nicht gerade das Einspielen, denn irgendwer ist dann immer ?ber, doch mehr oder minder vorbereitet gingen wir dann ins Turnier. Auch der Einmarsch lie?e sich sicher noch ein wenig verbessern, aber das nur am Rande, denn insgesamt gab man sich alle M?he auf die Bed?rfnisse der Teams einzugehen. Da f?r 2 Begegnungen 3 Tische zur Verf?gung standen, wurde einer der drei als Wechseltisch genutzt. In all unseren 5 Begegnungen fingen wir nicht einmal an zwei Tischen gleichzeitig an, sondern waren immer das Team, das zuerst mit einem Doppel begann. Kolbermoor war auch DJK was uns sympathisch war, der ungarische Betreuer Hollo konnte damit nichts anfangen, was nicht verwunderlich war, aber ein wenig DJK-Geist h?tte man da ruhig weiter geben k?nnen. Kolbermoor hat eine angeschlossene TT-Schule und unser Gegner agierte technisch nicht auf einem h?heren Niveau, aber das Spiel war schneller, dynamischer und auch athletischer. Phasenweise hielten wir ganz gut dagegen, doch mehr als ein, zwei Siege w?ren auch bei einem f?r uns g?nstigen Spielverlauf nicht m?glich gewesen. Ein kleines Drama vor dem Doppel, bei Jonahs Schl?ger hatten sich die Bel?ge im Laufe der Monate zusammen gezogen und es gab einen sichtbaren Ring Schl?gerholz um diese. Sehr ?rgerlich f?r Stefan, der die Verantwortung daf?r ganz klar ?bernahm. Das wird uns nicht noch einmal passieren. Janina Schwitalla aus Kiel half uns freundlich, schnell, kompetent und preiswert aus der Patsche. W?re sie hier vor Ort, es k?nnte unser Lieblingsshop werden. Das kostete Nerven und auch an das offensive Anfeuern mussten sich unsere Jungs erst einmal gew?hnen. Technisch waren wir gar nicht so weit weg, aber dem druckvollem Spiel der sp?teren Drittplatzierten hatten wir doch wenig entgegen zu setzen. Im zweiten Spiel ging es dann gegen unsere Herbergsgenossen aus Heilbronn die gut vorbereitet in die Begegnungen gingen. Am Ende wurde das Team Gesamtvierter und wir waren in keiner Begegnung so chancenlos wie gegen sie. Heilbronn spielte nicht ganz so druckvoll wie Kolbenmoor war unserer Mannschaft aber ansonsten in allen Belangen ?berlegen. Ein wenig lie?en unsere Jungs die K?pfe h?ngen, denn so deutlich hatten sie sich das trotz der Mahnungen nicht vorgestellt. Hier muss man Timos Kampfgeist hervor heben, der nicht nur sich selbst sondern eben auch die anderen immer wieder anfeuerte und genau das umsetzte, was wir in den DMM sahen, ein weiterer Schritt viel zu lernen. Gegen die Hessen aus Wallau w?re das ein oder andere Spiel mehr m?glich gewesen, doch zum einen waren diese Mannschaft deutlich ?lter als unsere und somit auch k?rperlich besser in der Lage die Anstrengungen dieses schw?lwarmen Tages besser weg zu stecken, zum anderen fehlte unseren Jungs es etwas an Kampfgeist, um hier richtig dagegen zu halten. W?re es das erste Spiel gewesen, wir w?ren nicht so klar unterlegen gewesen. So aber setzten sich die k?rperlich ?berlegenen Wallauer deutlich durch. Das angeschlagene Selbstbewusstsein wurde durch den sch?nen Abend an der See wieder aufpoliert und beim abendlichen Fu?ballspiel zeigten die Jungs, dass da noch Reserven waren.DMM Preetz: 3. Tag PlatzierungsrundeEchter Sports- und Teamgeist war gefragt, denn nach den deutlichen Niederlagen musste die Mannschaft jetzt Charakter beweisen. Apropos echter Sports- und Teamgeist, ein kleiner Nachtrag: Alexander und Stefan wussten Betreuer und Team zu ?berraschen, denn sie kamen nachgereist und machten so auf ihre Art allen klar, dass es schon etwas Besonderes war, hier zu spielen. Hunderte von Kilometern zur?ck zu legen, nur um dann mit dem Team mitzufiebern, das war schon etwas besonderes und daf?r auch ein dickes Dankesch?n an dieser Stelle! Eines der Probleme in Preetz, es waren so viele Eindr?cke, es fehlte schlicht an Zeit, um allem gerecht zu werden. Der Austausch mit anderen Betreuern kam etwas kurz, ebenso der mit den aufopferungsvoll k?mpfenden Niederlinxweiler M?dels, doch dazu sp?ter. Es blieb schwierig sich einzuspielen, aber inzwischen war auch da eine gewisse Routine und ein Lernen eingetreten. Sich ?ber Kreuz einzuspielen war auf einmal ganz normal, auch zu f?nft sich einzuspielen war m?glich. Wir hielten an unserem Modus fest, dass jeder Spieler einmal im Einzel und im Doppel aussetzen sollte. Dadurch waren wir schwer auszurechnen, aber ohne Markus im Einzel im Spiel um Platz f?nf anzutreten, machte das auch nicht einfacher. In den Doppeln waren wir gut dabei, eine sehr zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung, der einen klaren Kantenball von uns an der Seite gesehen haben wollte, verhinderte den ersten Doppelerfolg und in den n?chsten beiden B?llen waren unsere Jungs noch nicht davon erholt, so dass dieser Punkt dann wieder beim Gegner landete. Westercelle wurde lautstark auf den R?ngen unterst?tzt, an der Bande aber mit einer Rassel zu arbeiten war dann doch des Guten zu viel. Der Schiedsrichter war sehr umstritten, nahm uns den Kantenball, gegen diese Rasselei musste aber erst der Schiedsrichterleiter einschreiten. Wieder etwas gelernt, der Gegner monierte Aufschl?ge als taktisches Mittel. Das kostete uns auch einen Satz, um unsere Jungs darauf einzustellen. Der Schiri monierte, der Ball w?re "nur maximal 12 cm hoch geworfen worden" beim Aufschlag - was f?r eine Aussage - und zog einen Punkt ab, 12 cm h?tten aber nicht ausgereicht, wenn er das als Ma? genommen h?tte, wie weit der Gegner den Ball nach hinten warf. Inzwischen feuerten Christian und Marius ihre Jungs deutlich offensiver an und in den ersten beiden Einzel gewannen wir jeweils den ersten Satz. Timo war hoch motiviert und seine positive Ausstrahlung ?bertrug sich auf das Team. Leider blieb es bei ihm bei diesem einen Satz, aber nebenan konnte Dennis sein Spiel gewinnen. Endlich der erste Punkt! Jonah mit einem kleinen Tief, er k?mpfte, aber sein Gegner ebenso und es lag sicher auch an der allgemeinen Anspannung, dass die Tr?nen so reichlich liefen. Lillo dagegen gewann sein Einzel und das mit einer kleinen Taktikumstellung. Sehr vielversprechend und auch das nahm etwas Druck von den Jungs. Die n?chsten Einzel gingen verloren, h?tten wir den Doppelsieg anerkannt bekommen, wir w?ren hinten nicht chancenlos gewesen. Ein knappes Spiel, wir hatten unsere M?glichkeiten, dennoch ging der Sieg auch nicht unverdient nach Westercelle, deren k?mpferische Einstellung hier den Ausschlag gab. Kleiner Ausflug zu den Niederlinxweiler M?dels, sie hatten auch verloren, wir unterhielten uns kurz, auch an ihnen war der aufreibende erste Tag nicht spurlos vor?ber gegangen. Kurzes gegenseitiges Aufmuntern, dann rasch etwas essen und entspannen, das n?chste Spiel wartete schon. Radeburg wartete, ein kurzer Plausch mit deren Betreuer und schon ging es los. Lillo setzte im Einzel aus, gerade Lillo, der davor noch so gut gespielt hatte, aber es sind auch nur Deutsche Meisterschaften, lange kein Grund deswegen das Mannschaftsgef?ge zu untergraben. Jeder ein Einzel und ein Doppel, Lillo im Einzel und Timo im Doppel. Zun?chst wie ?blich nur einen Tisch, das erste Doppel. Dennis und Markus spielen gut, sogar richtig gut und gewinnen gegen Brett drei und vier glatt. Jetzt m?ssen Jonah und Timo gegen Brett eins und zwei ran. Jonah ist mit Markus unser Doppelspezialist, aber gegen Brett eins und zwei? Das ist heftig und wir sind schon froh, das erste Doppel gewonnen zu haben, doch dann die gro?e ?berraschung, Timo gibt dem Doppel R?ckhalt, Jonah als Linksh?nder trifft phasenweise jeden Ball, wir gewinnen und das auch noch in drei S?tzen! Auf und ab geht das erste Spiel von Dennis, doch nach f?nf, auch f?r die Betreuer kr?ftezehrenden S?tzen gewinnt er es und wir f?hren mit 3:0. Das kann doch nicht war sein, fast merklich f?llt die Last von den Schultern. Radeburg ist jedoch ein gleichwertiger Gegner und Markus etwas m?de. Sein Gegner ist zudem gut und stellt sich mehr und mehr auf ihn ein. Das Spiel geht verloren, es ist noch nicht gelaufen. Timo gewinnt den ersten Satz problemlos, doch dann rei?t der Faden und wir sind nur noch knapp in F?hrung. Die Noppen seines Gegners machen Jonah nicht viel aus. Er spielt extreme Winkel, das ist f?r den an Laufwegen nicht zu schaffen, ein klarer Erfolg und etwas Beruhigung f?r uns, 4:2. Die Radeburger Betreuer unterst?tzen ihre Jungs vorbildlich, wir nicht minder, das n?tigt beiden Seiten Respekt ab. Dennis v?llig neben sich und Markus am Ende eines sehr langen Spieles vom Kopf her zu ersch?pft, um es zu gewinnen bringt den Ausgleich. Oh weh, droht das Spiel zu kippen? Timo kommt mit den Noppen seines Gegners ?berhaupt nicht zurecht. Er gewinnt die ersten beiden S?tze ?u?erst knapp, was aber eher an den leichten Fehlern seines Gegen?ber liegt. Satz drei und vier mit 11:9 abgegeben, jetzt muss der f?nfte Satz entscheiden. Beide feuern sich lautstark an, bei seinem Gegner klingt das aber eher nach ausrasten. Das ist mehr als grenzwertig und selbst Timo ist davon beeinflusst. In einer hei?en Phase bekommt Timo dann gelb, er h?tte zum dritten Male den Schl?ger auf den Tisch geworfen. Dreimal, so so, ohne aber vorher einmal zu ermahnen oder einen Hinweis zu geben, diese Schiris! Diesmal bleibt es ohne Folgen, Timo tankt sich durch und gewinnt dieses Spiel. Wir liegen vorne, Jonah ist gefragt. Viele knappe Spiele hat Jonah schon f?r sich entschieden, er hat die Nerven dazu, da sind wir uns sicher. Kleine Belehrung einiger Jungs hinsichtlich Teamgeist durch Armin und ansonsten lautstarkes Anfeuern f?r unseren J?ngsten. Fast schon unspektakul?r ?berlegen agiert Jonah und sichert uns ohne gro?e weitere Aufregung den Sieg! Erster Sieg im letzten Spiel, Platz 7, tolle Sache. Die Siegerehrung l?sst dann alle Anstrengungen abfallen. Unsere Freunde aus Oberdrees haben es tats?chlich geschafft, herzlichen Gl?ckwunsch und ein Hurra TuRa! Auch bei den Sch?lerinnen gibt es mit Schwarzenbek einen w?rdigen Sieger, der aber im Endspiel alles geben musste. Freude und Stolz sind auf fast allen Gesichtern zu sehen, es war eine sch?ne Erfahrung f?r alle Teams. Jetzt geht es schon gleich ans Abschiednehmen. Alexander und Stefan reisen mit dem Auto heim. Hoffentlich haben sie auch mitbekommen, wie sehr wir uns gefreut haben, dass sie dabei waren! Ach Quatsch, sicher haben sie das. Aber auch Brigitte, Armin sowie Christian fahren heim und auch Markus, sichtlich ersch?pft schlie?t sich dem an. Lange nach Mitternacht werden sie erst daheim sein, wir ?brigen kehren ein letztes Mal in unsere Jugendherberge zur?ck. Diesen Abend haben sich unsere Jungs verdient und er geh?rt dann auch ganz ihnen.DMM Preetz: 4. Tag HeimkehrWieder um 6.00 Uhr aufstehen, wieder kein Murren. Vorbildlich haben unsere Jungs ihre Sachen schon gepackt und so kommt trotz der knapp bemessenen Zeit keine Hektik auf. Gefr?hst?ckt wird um halb sieben, dann eine herzliche Verabschiedung. Etwas Wehmut kommt schon auf, denkt doch jeder auf seine Weise an die sch?nen Tage zur?ck. Erkenntnis des Tages: Ein Navi ist etwas Tolles in fremden St?dten und so kommen wir ohne Probleme und sehr zeitig in Kiel an, k?nnen die Autos zur?ck geben und sind dennoch mehr als rechtzeitig im Zug. Dieser f?llt sich wieder einmal fast v?llig und was zum Henker hat sich die Bahn bei den Gep?ckablagen gedacht? Auch ein Regionalexpress sollte da Platz f?r Koffer bieten. Noch nicht einmal den Rucksack mit dem Handgep?ck bekommt man da hinein. Ansonsten ist die Gegend sch?n und wenn man sich erst einmal daran gew?hnt hat rittlings auf seinem Koffer zu sitzen ist auch diese Fahrt ein kleines Abenteuer. Es ist viel los an diesem Montag und wir kommen mit drei Minuten Versp?tung in Hamburg an. Nicht viel, aber wenn wir nur 9 Minuten haben, um zum InterCity zu gelangen und der Bahnhof gro? ist, dann muss es z?gig gehen. Es klappt alles, die R?der an den Trolleys geben unseren z?gigen Schritt mit lautem Rollen wieder und so gelangen wir in den IC, der uns ?ber Bremen und Dortmund nach Koblenz bringt. Zwischendurch erz?hlen unsere Jungs mit sichtbarem Stolz, dass sie erst nach einer halben Stunde aus dem Restaurant raus geflogen seien, weil sie dort zwar Karten spielen, aber eben kein Getr?nk oder Essen zu sich nehmen wollten und sind unerm?dlich in dem nahezu restlos gef?lltem Zug auf der Suche nach einem Abteil, das sie zum Spielen nutzen k?nnen. Wenn man sich so einige der gro?en Bahnh?fe anschaut, durch die wir kommen, dann w?re das viele Geld f?r Stuttgart21 doch besser aufgehoben, wenn man ?berall etwas investieren w?rde. Wenn die Bahn wirklich Gewinn macht, dann nur, weil sie ihre Bahnh?fe verfallen l?sst. In Bonn eine Reminiszenz an Oberdrees und ein Hurra TuRa und dann ist Koblenz schon nicht mehr weit. Hier haben wir eine gute Stunde Aufenthalt und Gott sei Dank ist im Bahnhof ein McDonalds. Unglaublich, was einige da an Mengen in kurzer Zeit so verdr?cken k?nnen. Ges?ttigt und ein wenig schl?frig geht es dann wieder in einem Regionalexpress, der uns ohne Umstieg bis nach Saarlouis bringt. Wir h?tten die Fahrt vielleicht gr??tenteils verschlafen, doch von Koblenz bis Trier ist an kein Schlafen zu denken, eine unaufh?rlich schnatternde M?dchenschar unterh?lt den gesamten Wagon. Da sind kaum eigene Gedanken m?glich und die Jungs stehen dem ziemlich fassungs- und sprachlos gegen?ber. Sie werden da sicherlich noch weitere Erfahrungen in diese Richtung sammeln k?nnen. Wie wohl die Niederlinxweiler Sch?lerinnen nach Hause gekommen sind? Bis Merzig braucht es, bis die Jungs sich ?ber die M?dchen ausgetauscht haben und dann sind wir um halb sieben in Saarlouis. Dort noch ein herzlicher Empfang und dann rasch nach Hause. Alle sind m?de, viele Erinnerungen werden bleiben, es war ein tolles Wochenende. Danke an alle Helfer und G?nner der DJK, die dies erst m?glich gemacht haben!![]() Bild Preetz 1 ? Treffen am Bahnhof vor der Abfahrt. Neben all dem sportlichen, f?r das Stefan ja vorz?glich verantwortlich zeichnet, musste eine Menge organisiert und finanziert werden. Danke an Armin Belde und Alexander Hennrich f?r ihren Einsatz. Bild Preetz 2 ? So sehen Sieger aus. Etwas unverhofft in Worms auf Platz 1 bei der Quali zu den Deutschen, aber insgesamt verdient. Unvergessliche Momente f?r Spieler, Eltern und Betreuer. ![]() Bild Preetz 3 ? Auch im Keller wurde gepl?tscht, so sch?n. ![]() Bild Preetz 4 ? Christian Servet betreute die Jungs, hier mit Jonah Sonntag am Bahnhof (auch Marius Guss und Oliver Paulus waren neben Stefan und Carsten Sonntag beim Team), illustrierte sch?ne Momente f?r die Ewigkeit. zurück |