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Hinrundenrückblick 2. Kreisklasse Saarlouis 03/04

Überlegen führt Wadgassen die 2. Kreisklasse Saarlouis an und wird unter normalen Umständen nicht zu gefährden sein. Die junge Truppe hat sich zu einer homogenen Mannschaft zusammen gefunden,d ie auch gute Aussichten besitzt, sich in der höheren Klasse zu behaupten.

Noch nicht einmal zwei Spiele gab Wagassen im Schnitt pro Spiel ab, was die Überlegenheit der Mannschaft deutlich heraus streicht. Mit Karl Heinz Trenz konnten sie zudem in engen Spielen sets auf einen spielstarken Senior zurück greifen, der das Seinige zur klaren Führung beitrug. Darüber hinaus präsentieren sich aber alle Stammspieler derart eindruckvoll, dass sie in dieser Klasse wohl nicht mehr zu gefährden sind.

Lange Zeit konnte Dillingen 2 gut mithalten, doch am Ende ging ihnen ein wenig die Puste aus. Die Mannschaft gab ja bereits einmal ein Gastspiel in der höheren Klasse und sicherlich auch in den kommenden Jahren immer mit oben dabei sein.

Mit einer soliden Leistung konnte sich Schwalbach 2 Platz drei nach der Vorrunde sichern. Aber auch hier wurde der der Einsatz von Seniorenspielern benötigt. In Schwalbach wurde das aber erkannt und von der guten Jugendarbeit wird sicherlich auch die zweite Mannschaft profitieren.

Danach folgt Elm , die sich in der Klasse gut behaupten. Leider verfügt dieser Verein nur mehr über eine Herrenmannschaft. Früher versuchte sich der Verein durchaus mit Erfolg in der Jugendarbeit, aber offensichtlich fehlt es hierzu zur Zeit an der notwendigen Power.

Die Mannschaften, die noch nicht ganz sorgenfrei nach unten blicken müssen, werden von Hülzweiler angeführt, die als erste ein negatives Punktekonto aufweisen. Wie schwierig es ist, nach einem Zusammenbruch wieder auf die Beine zu kommen, muss dieser Traditionsverein zur Zeit selbst erfahren. Jugendarbeit, Senioren und Aktive gehen noch nicht wieder Hand in Hand und dieser Umstand erschwert das weitere Vorwärtskommen.

Fremersdorf-Gerlfangen 3 vor der Runde weit stärker eingeschätzt, muss einfach dem fortschreitendem Alter seiner Akteure Tribut zollen. Wenn ein derartiger Traditionsverein seine Jugendarbeit weiterhin dermaßen vernachlässigt, sie ist an sich nicht vorhanden, dann wird sich sein Niedergang vielleicht erschreckend schnell vollziehen. Das wäre ein großer Verlust für die Tischtennisgemeinde Westsaar und es ist nur zu Hoffen, dass die Verantwortlichen sich dessen bewußt sind.

Besser als erwartet schlägt sich unsere Dritte. Roden 3 vor der Saison mit etwas Glück aufgestiegen, kann sich nach der ersten Halbserie doch berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen und konnte bisher beweisen, dass sie in der Lage sind in der Liga mitzuspielen. Um jedoch wirklich vorne einmal mitspielen zu können, muss sich der Trainingseifer der meisten verbessern.

Wie im vergangenem Jahr hat Ensdorf große Probleme in der Liga. Etwas unverständlich, da sie mit Holger Basenach verstärkt wurden. Bislang hat die Mannschaft wohl unter ihren Möglichkeiten gespielt und sollte doch in der Lage sein in der Rückrunde mehr als die drei bisher zu Buche stehenden Punkte einfahren zu können.

Von der Aufstellung her, müßte dies auch Fraulautern 3 gelingen. Aber während der ganzen Hinrunde war die Mannschaft mit Aufstellungsproblemen belastet. Sie hat zwar durchaus das Potential für diese Klasse, aber wenn sich diese Probleme nicht bessern, sollte doch einmal hinterfragt werden, ob ein nach wie vor möglicher Klassenverbleib nicht mit einer Zerrüttung des Teams erkauft wird.

Fazit
Der Kampf um den Aufstieg sollte unter normalen Umständen bereits entschieden sein. Wer den neunten Platz, der derzeit den Abstieg bedeuten würde, einnimmt ist nach wie vor noch offen. Hier werden die Spiele untereinander wohl mehr aussagen, als der eine oder andere Überraschungserfolg gegen eine der ersten vier Mannschaften.
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