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Saisonvorschau Oberliga Südwest 3/4, Damen

Eine Favoritenmannschaft und dahinter viele Mannschaften, die sich untereinander jederzeit schlagen können, so präsentiert sich die Oberliga der Damen in diesem Jahr, was keine große Änderung zu den vergangenen Jahren darstellt. Beim ATSV Saarbrücken bedanken wir uns für seine Stellungsnahme.

Meister Elversberg ist in diesem Jahr eher noch stärker als im vergangenen einzuschätzen und wird mit der Favoritenbürde leben müssen. Der ATSV schickt eine junge und hungrige Mannschaft an den Start, die sicherlich für Furore sorgen kann, aber für ganze vorne wird es nicht reichen. Da sich in den Aufstellungen wenig getan hat, sollte, wie bereits in der vergangenen Saison, fast jeder Spieltag eine Überraschung mit sich bringen.

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DJK Elversberg

Anders als in der zurück liegenden Runde steht Petra Abel wieder ganzjährig zur Verfügung und auch die neu hinzu gekommene Kristina Schwarz stellt eine weitere Bereicherung des Teams dar. Selbst den Ausfall zweier Spielerinnen könnte Elversberg zumindest mittelfristig verkraften und in der Mannschaft steckt so viel Potential, um selbst in der Regionalliga einen Mittelfeldplatz anstreben zu können. Alles andere als die Titelverteidigung wäre eine gewaltige Überraschung.

Prognose: Meisterschaftsfavorit

1. TTC Frankenthal

Der letztjährige Dritte verfügt über ein erfahrenes, eingespieltes Team, das auch in dieser Saison oben mitspielen sollte, wobei sie unter normalen Umständen jedoch nicht in der Lage sein sollten, um den Titel mitzuspielen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Mannschaften sollten sich die Damen allerdings auch keine Sorgen um den Klassenerhalt machen müssen.

Prognose: Platz 2-4

SV Remmesweiler

Ein Team mit großem Überraschungspotential. Auf allen Positionen gut, teilweise sogar glänzend besetzt, können die Remmesweiler Damen an einem guten Tag sogar Elversberg gefährden. Da sie jedoch selten in Bestbesetzung spielen, wird mehr als ein vorderer Platz nicht drin sein.

Prognose: Platz 2-7

ATSV Saarbrücken 2

Erklärtermaßen will der ATSV seinen jungen Spielerinnen in dieser Saison vertrauen. Es sollte, gestützt durch die erfahrenen Spielerinnen, die sicherlich der Mannschaft nötigenfalls helfen werden, eine gute Saison werden. Sollte ein übergroßer Druck von den Spielerinnen ferngehalten werden, dann sind sie stets für Überraschungen gut.

Prognose: Platz 3-7

FC Queidersbach

Die Mannschaft wurde zusammen gehalten und so dürfte gerade von Elena Süs, vielleicht auch von der dorthin gewechselten Lisa Schappert eine Steigerung einhergehen, die eine Verbesserung zum sechsten Platz der abgelaufenen Runde darstellt. Wenn dazu im hinteren Paarkreutz zumindest eine Spielerin eine ausgeglichene bis positive Bilanz spielt, dann kann der Mannschaft sogar der Sprung unter die ersten Drei gelingen.

Prognose: Platz 3-5

TTSV Fraulautern

Auch in dieser Saison wird Fraulautern wieder eine solide Runde spielen und vielleicht springt sogar etwas mehr als die zuletzt erreichte ausgeglichene Punktezahl heraus. Da es ja möglich ist, dass sich eine der jüngeren Spielerinnen der vierten Mannschaft auch noch zur Oberligastärke verbessert, sind Überraschungen, die von dieser Mannschaft ausgehen nicht auszuschließen.

Prognose. Platz 5-8

TTV Niederlinxweiler

Nach dem unglücklichen Start hat sich die Mannschaft mehr und mehr in der letzten Saison gesteigert und darf sich auch in diesem Jahr berechtigte Hoffnung auf den Klassenerhalt machen. Von den jüngeren Spielerinnen scheint derzeit aber nur Melanie Schneider dazu in der Lage in der Klasse zu spielen und sich noch zu steigern, aber dahinter tummeln sich schon wieder weitere Hoffnungsträger.

Prognose: Platz 6-9

TSG Kaiserslautern 2

Mit etwas Glück wurde die Klasse gehalten und nur weil Kaiserlautern wieder auf Cornelia Fabian zurück greifen kann, hat die Mannschaft auch dieses Jahr bessere Karten. Da die Mannschaft zudem mit Anette Kern eine Spitzenspielerin besitzt, die zu den stärksten der Liga zu zählen ist, kann die Mannschaft in diesem Jahr durchaus eine bessere Rolle als im vergangenen zugetraut werden.

Prognose: Platz 6-9

TTC Germersheim

Es ist nie einfach einen Aufsteiger einzuschätzen, aber das Team sollte eigentlich in der Lage sein, auf Anhieb in der Liga mitzuspielen. Schwach ist die Mannschaft keineswegs, wenngleich es wirklich sehr schwierig ist, vorher zu sagen, wie sich das Team nach der Meisterschaft in der höchsten Pfalzliga in der Oberliga schlagen wird.

Prognose: Platz 6-9

TTG Rohrbach-St. Ingbert

Die Mannschaft hat klar die Meisterschaft in der Saarlandliga errungen und gerade die mit dem dritten oder vierten Frühling spielende Renate Schiestel-Eder sollte für hinten ein Punktegarant sein, ob es aber insgesamt reicht, in der Oberliga mitzuspielen, darf zumindest bezweifelt werden, denn die Liga ist sehr ausgeglichen und zumindest scheinbar stärker besetzt.

Prognose: Abstiegskampf

Interview mit Daniel Scholer (ATSV Saarbrücken)

Bereits im letzten Jahr hast du durch deine klugen Einschätzungen bewiesen, dass du auch bei den Damen die Oberliga recht gut kennst. Wie schätzt Du also die Liga in diesem Jahr ein?
Daniel Scholer Die Liga ist relativ ausgeglichen, auch der Aufsteiger aus Rohrbach ist z. B. nicht schwächer als die anderen Teams, es gibt kaum eine Mannschaft, die sich eindeutig von den anderen abhebt.

Mit einer Mischung aus jungen, hungrigen, aber noch unerfahrenen Spielerinnen und gestandenen Oberligaspielerinnen werdet ihr die Saison bestreiten. Wie sieht da denn die Prognose aus?
Daniel Scholer Wir werden als erstes versuchen, so schnell wie möglich den Klassenerhalt zu sichern, um dann eine ruhige Runde spielen zu können, alles weitere ergibt sich dann.

In diesem Jahr gibt es bei euch ein Überangebot an guten Spielerinnen, die alle in der Oberliga zum Einsatz kommen können. Rouliert ihr oder wie löst ihr dieses Problem?
Daniel Scholer Nein, , der Stamm wird aus:
Ann-Kathrin Herges
Filothea Papadopoulos
Judith Philippi
Theresa Adams
bestehen. Alle restlichen Spielerinnen werden nur spielen, wenn die Situation es erfordert.

Wer spielt für Dich um den Titel mit?
Daniel Scholer Um den Titel mitspielen werden Remmesweiler und Elversberg, wobei ich hier Remmesweiler, in kompletter Aufstellung ganz leicht im Vorteil sehe. Aber da Elversberg im letzten Jahr auf den Aufstieg verzichtet hat, dürfen sie auch dieses Jahr nicht aufsteigen, soweit ich weiß.

Wer spielt denn gegen den Abstieg?
Daniel Scholer Gegen den Abstieg spielen alle Mannschaften, jeder muss versuchen, sich so schnell wie möglich von den Abstiegsplätzen zu entfernen.

Wo liegen die Stärken Eures Teams?
Daniel Scholer Unsere Stärke ist eindeutig, dass wir über ein extrem junges und ehrgeiziges Team verfügen, das ausschließlich aus großen Talenten besteht, und somit auch innerhalb der Runde steigerungsfähig ist.

Welche Mannschaft ist am ehesten für eine Überraschung gut?
Daniel Scholer Am ehesten traue ich uns eine Überraschung zu. Sollte die Eingewöhnungszeit nicht so lang werden, könnten wir doch in einigen Spielen auf uns aufmerksam machen.

Was wünschst du dir für die kommende Saison?
Daniel Scholer Eigentlich das gleiche wie jedes Jahr, eine interessante Runde mit vielen fairen und spannenden Spielen. Ich hoff,e dass dabei auch unser Ziel Klassenerhalt erreicht wird.

Vielen Dank für Deine Stellungsnahme. Es ist unübersehbar, dass seit einiger Zeit die Vereine stärker als früher bemüht sind, junge Spieler an das überregionale Niveau heran zu führen. Der ATSV spielt sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen darin eine wichtige Rolle und euch sei auf diesem Weg natürlich alles Gute gewünscht!


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