DJK Saarlouis-Roden Abt. Tischtennis | www.djkroden.de
DJK Saarlouis-Roden
Abteilung Tischtennis
News

Saisonvorschau 2004/05 Bezirksliga Ost, Herren

Auch hier konnten wir auf die tätige Mithilfe von Peter Schiestel vertrauen. Mit einem immensen Insiderwissen ausgestattet, stellt er auch diese Klasse vor, bei der sich unsere Hilfestellung lediglich auf das Layout und einige statistische Daten bezieht. Vielen Dank für Deine Hilfe Peter!

Besucht Peter doch einmal auf der Homepage des TV Limbach

Die Liga erscheint im Vergleich zum Vorjahr deutlich stärker geworden zu sein. Denn da gab es eine klare Zweiklassengesellschaft: Auf der einen Seite die sechs Topteams, die allesamt am Saisonende eine positive Punkteausbeute aufweisen konnten, und von denen jeder gegen jeden gewinnen konnte, und auf der anderen Seite die vier, nach dem Rückzug von Oberwürzbach noch drei Mannschaften, die in der Regel lediglich untereinander Punkte gewinnen konnten, während sie gegen die ersten sechs fast immer verloren. So holten die drei Letzten Theley, Altenwald und Thalexweiler 2 zusammen weniger Punkte, als der Sechste aus Rohrbach/St. Ingbert.

Das wird sich in der neuen Saison ändern. Durch den Landesliga-Abstieg von Lebach erhält die Liga ein weiteres Spitzenteam dazu; außerdem ist der Aufsteiger aus Bexbach stärker einzuschätzen, als die beiden Absteiger der vergangenen Saison, Oberwürzbach und Thalexweiler 2. Zudem kommt mit Merchweiler 2 eine routinierte Mannschaft in die Liga, die in Bestbesetzung sicherlich dem einen oder anderen Team das Leben schwer machen wird.

Zu den einzelnen Mannschaften:

TTC Lebach

Der Landesliga-Absteiger hat zwar eine ausgeglichene Mannschaft, doch kann in den Spielen um die Meisterschaft gerade das hintere Paarkeuz Ausschlag gebend sein und da scheint Lautzkirchen und vielleicht auch Wustweiler-Uchtelfangen einen kleinen Vorteil zu haben.Trotzdem spielt das Team natürlich vorne mit und hat durchaus auch Chancen auf den Titel.

Prognose: Platz 1-3

TTG Wustweiler-Uchtelfangen

Nach dem dramatischen Saisonfinish der letzten Runde, das knapp verloren wurde, wäre das Team ohne den neuen Lautzkircher Spitzenspieler als Topfavorit ins Rennen gegangen. Zwar kann die Mannschaft die Überraschung schaffen, doch dafür müsste endlich eine von Anfang bis Ende konstante Saison sowie Siege im direkten Vergleich gelingen.

Prognose: Platz 1-3

TTC Lautzkirchen

Dank des wohl prominentesten Neuzugangs der Bezirksliga gibt es einen klaren Favoriten: eben den TTC Lautzkirchen. Der bisherige „ewige Zweite“, der in den vergangenen drei Jahren zweimal Vizemeister und einmal Dritter wurde, muss mit seiner Aufstellung und Spitzenspieler Karsten Müller, der bereits in der Landesliga gute Bilanzen erzielt hat, eindeutig als Topfavorit gelten; dass die Meisterschaft kein Selbstläufer wird, dafür werden die starken Mannschaften der Liga allerdings sorgen.

TTC Wemmetsweiler

Wemmetsweiler ist auf den ersten drei Positionen unglaublich stark besetzt und würden sie stets in Bestbesetzung spielen, dann wären sie ebenfalls ein Titelaspirant. Da ihnen das aber in den letzten Jahren nie gelungen ist, müssen sie mit einem Platz im vorderen Mittelfeld vorlieb nehmen, denn Wustweiler und vor allem Lautzkirchen sind zu stark besetzt.

Prognose: Platz 4-6

TTC Limbach

Auch sie gehören zu den „Guten“ der Liga, aber auch für sie wird es nur darum gehen, wie weit sie sich nach vorne spielen können. Ein positives Punkteverhältnis sollte schon heraus springe, aber viel mehr ist diese Saison nicht möglich.

Prognose: Platz 4-6

TTG Rohrbach-St. Ingbert

Auch Rohrbach geht wieder mit der gleichen Mannschaft an den Start und auch sie werden gut in der Liga mitspielen. Viel mehr als der sechste Platz aus dem Vorjahr ist aber auch diesmal nicht drin, denn dafür sind die anderen Mannschaften einfach zu gut und gerade die starken Teams werden sich die Punkte auch untereinander streitig machen.

Prognose. Platz 4-6

VfB Theley

Zu den vier Teams die höchst wahrscheinlich in einer „2-aus-4-Lotterie“ die Abstiegsplätze unter sich ausmachen, hat das Team noch die besten Chancen. Nach einem Jahr dürften sie sich an das Niveau der Liga gewöhnt haben und gerade Spitzenspieler Andre Scherer hat eine sehr starke Rückrunde gespielt, was am Ende die sechstbeste Bilanz in der Liga bedeutete und eine solche Bank kann durchaus den Ausschlag geben.

Prognose: gefährdet

TTC Altenwald 2

Einen Platz und einen Punkt hinter Theley rangierte Altenwald. Mit Michael Biehl, Matthias Knopf und Dirk Andler verliert das Team seine ersten drei Bretter; erstere rückten in die 1. Mannschaft auf, letzterer wechselte zum SV Kirkel. Dafür kamen Gottfreund und Lausch aus der Ersten sowie Altmeister Manfred Bayer aus der Dritten ins Team. Eine hohe Fluktuation also; es muss abgewartet werden, wie sich die neuformierte Mannschaft präsentieren wird.

Prognose: gefährdet

TV Merchweiler 2

Merchweiler besitzt zwar von der Papierform her eine Mannschaft, die in Bestbesetzung wohl ähnlich stark wie die von Theley wäre, aber wegen der Personalprobleme der ersten Mannschaft, sowie den Verletzungsproblemen von Spitzenspieler Hans-Werner Zewe steht das Team vor einer ungewissen Zukunft.

Prognose: gefährdet

TTG Bexbach

Wahrscheinlich besitzt das Team zu Beginn die schlechtesten Karten; hat doch Spitzenspieler Horst Groß nach seiner Operation nicht mehr seine alte Leistungsstärke erreicht. Dennoch ist das Team nicht chancenlos und bei einer guten Runde ist der Klassenerhalt möglich.

Prognose: gefährdet

Peter, erwartest Du größere Überraschungen für die kommende Saison?
Peter Schiestel
Eine Überraschung ist für die neue Saison nicht in Sicht. In der Abstiegsfrage bedürfte es schon einer sehr großen Überraschung, sollte sich noch eine fünfte zu den vier oben genannten Mannschaften hinzugesellen. Die einzige Mannschaft, die sich während der Saison wie vor zwei Jahren bei der unerwarteten Vizemeisterschaft eventuell in einen „Rausch“ spielen und ganz oben angreifen könnte, wäre die TTG Rohrbach-St. Ingbert. Doch die letzte Saison lässt dies nicht unbedingt vermuten, außerdem scheint der TTC Lautzkirchen zu stark.
zurück